MERXHEIM (red.). Am Mittwoch, 14. Januar 2026, lädt die Ortsgemeinde Merxheim zu einer besonderen Autorenlesung mit Reiner Engelmann ins Rathaus Merxheim ein. Beginn der Veranstaltung ist um 19 Uhr, Karten sind an der Abendkasse erhältlich.
Im Mittelpunkt des Abends steht Engelmanns Werk „Sie brachten uns Hoffnung“, das die wahre Geschichte von Edward Galinski und Mala Zimetbaum erzählt. Die beiden gehörten zu den sogenannten privilegierten Häftlingen im Konzentrationslager Auschwitz: Edward arbeitete als Schlosser, Mala als Dolmetscherin. Trotz der unmenschlichen Bedingungen nutzten sie ihre Stellung, um Mitgefangenen beizustehen – Edward durch Menschlichkeit und Zuspruch, Mala durch mutige Warnungen und gezielte Hilfe.
Als sich Edward und Mala begegnen, entsteht zwischen ihnen eine tiefe Verbindung. Ihre Liebe entwickelt sich an einem Ort, an dem Hoffnung kaum existiert – und stellt zugleich ein stilles Zeichen von Widerstand und Menschlichkeit dar. Engelmann zeichnet diese tragische Liebesgeschichte eindrucksvoll nach und macht deutlich, wie wichtig Mitgefühl, Mut und Solidarität selbst unter extremsten Bedingungen sein können.
Reiner Engelmann setzt sich seit mehr als 30 Jahren intensiv mit dem Holocaust und dem Thema Menschenrechte auseinander. Seine Lesungen sind keine klassischen Vorträge: Mit persönlichen Eindrücken, historischen Hintergründen, Interviews und jahrelanger Recherche gelingt es ihm, Geschichte lebendig und unmittelbar erfahrbar zu machen. Das Publikum wird auf eindringliche Weise in die Schicksale der Menschen hineingenommen, deren Geschichten er erzählt.
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