Foto: Simone Mager
BAD SOBERNHEIM (red.) Der Theologe und langjährige Pfarrer berichtet am 4. November, ab 19 Uhr, in der Diakonie-Einrichtung Hüttenberg in Bad Sobernheim aus seinem bewegten Leben. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.
Müller-Hargittay wurde am 7. Mai 1955 als Hans-Joachim Müller in einem kleinen Uhrenladen am Rapportierplatz in Meisenheim geboren. Nach dem Abitur am Paul-Schneider-Gymnasium begann er ein Elektrotechnikstudium in Kaiserslautern. Ursprünglich hatte er mit dem Gedanken gespielt, Tontechniker zu werden. Bereits nach einem Semester entschied er sich jedoch für einen anderen Weg.
Sein Engagement in der Jugendarbeit seiner evangelischen Heimatgemeinde gab den Ausschlag für ein Theologiestudium in Heidelberg. Dort lernte er seine spätere Frau Christina Hargittay kennen. Gemeinsam waren beide in der deutschsprachigen Folk-Revival-Szene unterwegs. Nach dem Vikariat und dem Hilfsdienst in Bacharach und Oberstein stand die Suche nach einer Pfarrstelle an – wahlweise im afrikanischen Sambia oder im heimischen Soonwald.
Von 1986 bis 2006 war Müller-Hargittay Gemeindepfarrer in Kellenbach. Parallel dazu unterrichtete er Religion in Simmern, Gemünden und Tiefenbach. Im Kirchenkreis Simmern-Trarbach übernahm er zeitweise Aufgaben in den Bereichen Diakonie und Kirchenmusik. 2008 trat er die Pfarrstelle Gödenroth-Heyweiler-Roth an.
Seit 2019 befindet er sich im Ruhestand. Weiterhin engagierte er sich jedoch als Mitarbeiter der Archivstelle der Evangelischen Landeskirche in Boppard. Auch der Religionsunterricht gehört nach wie vor zu seinem Alltag: An der Freien Waldorfschule Kastellaun unterrichtet er bis heute.
Bei der Sobernheimer Runde bietet sich Gelegenheit, den Lebensweg und die vielfältigen Tätigkeiten des Theologen näher kennenzulernen.
Wo? Diakonie-Einrichtung Hüttenberg, Ringstraße 36 in 55566 Bad Sobernheim
Wann? 4.11.2026, 19 Uhr
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