Foto: Frank Schmidt, Hofstadt Zwo
MEISENHEIM (red.) Der Meisenheimer Hof hat bei einem Presse- und Medientag am 28. Mai einen Ausblick auf seine kommenden Projekte und die weitere Entwicklung des Ensembles gegeben. Unter dem Leitgedanken „Was bleibt. Was entsteht.“ informierten Gastgeber und Projektverantwortliche über neue gastronomische Konzepte, zusätzliche Hotelkapazitäten und geplante Kultur- und Weinangebote in der historischen Altstadt von Meisenheim.
Im Mittelpunkt standen dabei nicht nur bauliche Veränderungen, sondern auch die langfristige Ausrichtung des Hauses. Gastgeber Markus Pape stellte gemeinsam mit Prof. Christian Held, Erik Koch und Bruno Schulz die Entwicklung seit der Gründung des Ensembles im Jahr 2013 vor. Diskutiert wurden unter anderem neue Formen der Gastlichkeit, die Bedeutung regionaler Netzwerke und die Rolle des Meisenheimer Hofs innerhalb der Kulturlandschaft an der Nahe.
Bei einem Rundgang durch die verschiedenen Standorte wurden mehrere laufende und geplante Projekte vorgestellt. Präsentiert wurden unter anderem modernisierte Themenzimmer im Stammhaus, das Kochhaus als Veranstaltungs- und Begegnungsort sowie der derzeit im Umbau befindliche Fürstenwärther Hof.
Dort entstehen nach Angaben der Verantwortlichen 14 zusätzliche Hotelzimmer. Außerdem soll im November 2026 mit „La Mésange“ ein neues Restaurant eröffnen. Parallel dazu plant das Ensemble die Einrichtung der zukünftigen wineBANK Nahe im historischen Gewölbekeller des Gebäudes. Das Projekt soll als Treffpunkt für Weinliebhaber, Unternehmer und Gäste dienen und Teil des internationalen wineBANK-Netzwerks werden.
Auch Erik Koch stellte seine neue „Heimatküche“ vor, die im Oktober 2026 im Stammhaus eröffnen soll. Das Konzept setzt auf regionale Kulinarik und gemeinschaftliche Genussformate.





Impressionen des Presse-und Medientags. Fotos: Felix Geib
Neben Gastronomie und Hotellerie spielte auch das Thema Weinkultur eine zentrale Rolle. Das Weingut Disibodenberg kündigte an, künftig verstärkt auf Weinvermittlung und kulturelle Angebote zu setzen. Geplant ist unter anderem eine Weinschule, die Themen wie Herkunft, Sensorik und Terroir der Nahe-Region vermitteln soll.
Der Medientag machte deutlich, dass die Verantwortlichen die Entwicklung des Ensembles als langfristiges regionales Projekt verstehen. Im Fokus stehen dabei die Verbindung von Geschichte, Gastlichkeit, Wein und regionaler Identität sowie der Austausch mit Gästen, Partnern und Medienvertretern.
Ein weiterer Presse- und Medientag ist bereits angekündigt und soll am 17. September 2026 erneut in Meisenheim stattfinden.
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