Bild: Sebastian Schmitt
Das Netzwerk der Kulturloge im Sitzungssaal der Stadt Kirn.
von links vorne: Heike Beenen (VG Kirner Land), Thomas Jung (Bürgermeister VG Kirner Land und 2.Vorsitzender Soonwaldstiftung), Christine Najda (Sozialstation), Ingrid Wirzius (Soonwaldstiftung), Franz-Josef Diel (Schirmherr), Herbert Wirzius (ehrenamtlicher Vorsitzender Soonwaldstiftung), Anja Liedtke (Büro Soonwaldstiftung) Elmar Schauß (Lions-Club), Isabell Müller (Soonwaldstiftung), Sabine Pütz (Sozialstation).
13 Jahre Kulturloge Mittlere Nahe
MITTLERE NAHE (red.) Beim Jahresrückblick in Kirn am 13. Januar 2026 zog das Netzwerk „Kulturloge Mittlere Nahe“ Bilanz und unterstreicht die wachsende Bedeutung des Angebots für Menschen mit geringem Einkommen, vor allem im ländlichen Raum.
Rückblick auf Gründung und Engagement
Seit ihrer Gründung im Januar 2013 hat sich die Kulturloge Mittlere Nahe zu einem festen Bestandteil der regionalen Kulturlandschaft entwickelt. Als erste Kulturloge in Rheinland-Pfalz entstand sie im Netzwerk mit dem Lions Club, der Sozialstation Nahe, der Aktion Füreinander, der Dr. Wolfgang und Anita Bürkle Stiftung und der Soonwaldstiftung „Hilfe für Kinder in Not“. Seit 2019 beteiligt sich zudem die Stadt Bad Kreuznach mit ihrem Kulturamt. Anders als vergleichbare Initiativen im Land ist die Kulturloge bewusst im ländlichen Raum angesiedelt.
Zum Jahresauftakt 2026 traf sich das Netzwerk im Sitzungssaal der Stadt Kirn, um auf die Entwicklung der vergangenen Jahre zurückzublicken. Die Präsentation übernahmen Herbert Wirzius und Isabell Müller von der Soonwaldstiftung – Hilfe für Kinder in Not, unter deren organisatorischer Obhut die Kulturloge geführt wird. Zu Beginn der Veranstaltung wurde in einer Gedenkminute der im vergangenen Jahr verstorbenen Gudrun Wiest von der Dr. Wolfgang und Anita Bürkle-Stiftung gedacht, die die Kulturloge von Anfang an tatkräftig unterstützt hatte.
Zahlen, Wirkung und Ausblick
Die Kulturloge ermöglicht Menschen mit geringem Einkommen den Zugang zu kulturellen Veranstaltungen in ihrer Nähe. Angesprochen sind unter anderem Sozialhilfeempfänger, Seniorinnen und Senioren mit Grundsicherung, Alleinerziehende, Familien mit kleinen Bezügen sowie chronisch psychisch Kranke in therapeutischen Wohngruppen und viele weitere. Das Motto lautet: „Wir wollen Menschen helfen, die auf der Schattenseite des Lebens stehen“
Das Einzugsgebiet reicht inzwischen von Bad Kreuznach bis Birkenfeld sowie von Meisenheim bis Rhaunen und wächst weiter. Im Jahr 2025 konnten 581 registrierte Teilnehmende aus 52 Organisationen insgesamt 515 Eintrittskarten für 64 Veranstaltungen nutzen. Das Angebot reichte von Konzerten und Kinobesuchen über Museumsangebote bis hin zu Sportveranstaltungen. Besonders erfreulich aus Sicht der Verantwortlichen: Die Qualität und Vielfalt der bereitgestellten Kulturangebote nahm weiter zu.
Nach den pandemiebedingten Einbrüchen verzeichnete die Kulturloge zuletzt wieder steigende Nachfrage und Angebote. Ziel bleibt es, noch mehr Menschen in der Region den Zugang zum kulturellen Leben zu ermöglichen. Gleichzeitig sind die Initiatoren auf neue Unterstützer angewiesen.
Veranstalter, Vereine und Sponsoren, die Freikarten zur Verfügung stellen möchten, sowie Interessierte können sich an die Koordinatorin Isabell Müller wenden
E-Mail: info@soonwaldstiftung.de
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