Foto: AdobeStock scharfsinn86
ODERNHEIM (red.) Die Stiftung Lebensraum lädt an Gründonnerstag, dem 2. April, nach Odernheim auf die Bannmühle ein. Der Fokus der Führung liegt auf Bodenschutz, Agroforst und bedrohten Nutztierrassen.
Am Gründonnerstag öffnet die Bannmühle in Odernheim ihre Tore für eine fachkundig begleitete Hofführung. Veranstalter ist die Stiftung Lebensraum, die zu einem praxisnahen Einblick in moderne ökologische Landwirtschaft einlädt.
Als Biolandbetrieb setzt die Bannmühle auf vielfältige Anbaumethoden. Neben modernen Züchtungen wachsen auf den Feldern auch alte, teils fast vergessene Obstsorten. Auf den Streuobstwiesen und Weiden werden zudem Glanrinder gehalten – eine regionaltypische und vom Aussterben bedrohte Nutztierrasse. Der Betrieb fungiert darüber hinaus als Demonstrationshof für ökologischen Landbau.
Geleitet wird die Exkursion von Bodenkundlerin Jule Schwartz und Betriebsleiter Hans Pfeffer. Beide geben Einblicke in regenerative Anbaumethoden, praktischen Bodenschutz sowie das auf dem Hof umgesetzte Agroforstsystem. Auch das sogenannte Keyline-Design, ein nachhaltiges Bewässerungs- und Landschaftskonzept, wird erläutert. Ergänzend berichtet Hans Pfeffer über die Geschichte des traditionsreichen Hofes.
Die Führung beginnt um 14 Uhr. Ab 17 Uhr besteht bei Getränken Gelegenheit zum Austausch und zur Diskussion. Empfohlen werden festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung.
Die Teilnahmegebühr beträgt 20 Euro.
Weitere Informationen und Anmeldungen per E-Mail bei Stiftung Lebensraum unter annika.boehmer@stiftunglebensraum.org
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