An gemeinsamen Probetagen wachsen die Chöre zusammen, Foto: Stephanie Enkirch
BAD SOBERNHEIM/ IDAR-OBERSTEIN/ OFFENBACH-HUNDHEIM (red.) Ein außergewöhnliches Konzertprojekt prägt die Karwoche in der Nahe-Region: Die Chorinitiative Sobernheim (CIS) gestaltet gemeinsam mit den Kantoreien Obere Nahe und Idar-Oberstein das Werk „Stabat Mater“ des walisischen Komponisten Karl Jenkins. Unter dem Leitgedanken „Unter dem Kreuz“ verbinden rund 70 Sängerinnen und Sänger Musik und Schriftlesungen zu einem eindrucksvollen Passionsprogramm.
Die erste von insgesamt drei Aufführungen findet am Gründonnerstag, 2. April 2026, um 19 Uhr in der Matthiaskirche Bad Sobernheim statt. Der Eintritt ist frei, am Ausgang wird um eine Kollekte gebeten.
Mit seinem „Stabat Mater“ vertont Jenkins das Leiden Marias unter dem Kreuz in einer modernen, zugleich tief berührenden Tonsprache. Neben dem lateinischen Text aus dem 13. Jahrhundert erklingen Passagen in weiteren Sprachen. Das Werk verbindet klassische Chormusik mit Klangfarben und musikalischen Einflüssen aus dem Nahen Osten.
Ein besonderer Höhepunkt ist der arabische Part, interpretiert von der Solistin Maryam Akhondy. Zudem wirken Mezzosopranistin Myriam Lißmann, das Westpfälzische Instrumentalensemble sowie ein Percussionensemble unter der Leitung von Achim Seyler mit. Die Gesamtleitung liegt in den Händen von Roland Lißmann.
Weitere Aufführungen folgen an Karfreitag um 15 Uhr in der Johanneskirche Idar-Oberstein sowie um 19.30 Uhr in der Abteikirche Offenbach-Hundheim. Das Projekt lädt dazu ein, die Passionsgeschichte in einer besonderen musikalischen Intensität zu erleben.
3 Konzerte:
Eintritt frei, um Spende wird gebeten.
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